Wireless LAN
- September 15th, 2010
- By Peter Bruderer
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Die Verwendung von drahtlosen Netzwerken hat sich im Laufe der Zeit komplett durchgesetzt. Es ist sehr bequem, drahtlos unterwegs zu sein. Zu Hause und im Büro. Man muss nicht umständlich Kabel verlegen. Die Geschwindigkeit ist mit dem 802.11n Standard auch absolut akzeptabel.
Eine grosse Schwäche von Wireless LAN ist aber die die Sicherheit. Wie alle Fernsehen und Radio werden auch bei W-LAN die Daten über die Antenne abgestrahlt. Die Daten sind so einfach in der Luft. Jeder der sich in der Reichweite des W-LANs befindet, kann diese Daten auch abfangen.
Um die Privatspähre zu wahren wurde am Anfang die WEP verwendet. WEP steht für “Wired Equivalent Privacy”. Diese Verschlüsselung ist in der heutigen Zeit aber nicht mehr zeitgemäss. Mit Standard Hardware und Software wie aircrack kann ein WEP Schlüssel in kürzester Zeit geknackt werden. Egal ob Sie geheime Daten zu Hause haben oder nicht, ein W-LAN muss immer verschlüsselt betrieben werden.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von WPA. Diese Art Verschlüsselung ist aber auch eher mässig.
Wollen Sie wirklich sicher gehen, verwenden sie WPA2.
WPA2 ist heute ein Muss. Verwendet man nicht die Enterprise Variante mit Zertifikaten, kommt ein “Shared Key” zu Einsatz. Dieser Shared Key ist nicht anderes als ein Passwort, das wieder lang genug sein soll und nicht einfach zu erraten.
Denken Sie daran, dass Wireless nie mit einem Stück Draht verglichen werden kann. Ein Funk Signal ist immer in der Luft und kann problemlos auch von Unbefugten abgefangen werden. Setzen Sie Shared Keys ein und geben den Key weiter, haben Sie keine Kontrolle, wer den Key verwendet.
Die meisten Access Points erlauben den Einsatz von MAC Filtern. Mit diesen Filtern werden nur die bekannten Hardware Adressen zugelassen. Dies ist aber falsche Sicherheit. Das Sniffen von Hardware Adressen und die Anpassung der Hardware Adresse auf dem Netzwerk Interface ist schneller gemacht, als Sie den Filter konfiguriert haben.

Bis heute kauft man Software und installiert diese auf seinem PC. Das soll gemäss Google, Microsoft und Adobe anders werden. Mit Hilfe von Cloud Computing soll es in Zukunft nicht mehr nötig sein, die Software zu installieren. Man verwendet direkt die Software in der Wolke. Auf den ersten Blick hat das ganze für den Privat Anwender nur Vorteile. Er kann überall und jederzeit auf seine Daten zugreifen. Programme müssen nicht mehr aktualisiert werden. Und gratis ist es auch noch.
Um die neusten Spams zu erhalten baut man eine Spamtrap. Die Spamtrap besteht aus zwei Teilen. Zuerst muss man die Spammer dazu bringen, Mail an die Falle zu senden. Das ist ganz einfach.
Haben Sie sich auch schon überlegt, wie toll es es ist, wenn die neue Digitalkamera mit GPS ausgestattet ist? In iPhoto und anderen Bildbearbeitungs-Programmen wird so automatisch auf einer Karte angezeigt, wo die Aufnahme geschossen wurde.
Die am weitesten verbreitete Methode Daten vor unerlaubtem Zugriff zu schützen, sind immer noch Passwörter. Es gibt sicher bessere Methoden um den Zugang nur befugten Personen zu gewähren, die haben sich aber nicht wirklich durchgesetzt oder sind zu komplizert.